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Hauptstraßen / Martina Schnell: „Tempo 30 an Kitas, Schulen und Altenheimen prüfen“

Ob es an Bochumer Hauptstraßen in der Nähe von Kitas, Schulen oder Altenheimen künftig häufiger Tempo 30 geben soll, lässt die SPD-Ratsfraktion derzeit prüfen. „Normalerweise gilt an Hauptstraßen 50 Stundenkilometer als Höchstgeschwindigkeit. Das soll auch in Zukunft so bleiben. In Wohngebieten, an Kitas und Schulen und einigen anderen sozialen Einrichtungen müssen Autofahrer auch heute meistens schon runter vom Gas. Hier und da muss und kann aber vielleicht noch nachgebessert werden. Das soll die Verwaltung uns jetzt auflisten“, erläutert Martina Schnell. Die Sozialdemokratin ist Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität und hat dazu eine Anfrage auf den Weg gebracht.

Anlass ist eine Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung Ende 2016. „Es wird aber keine generelle Regelung geben, sondern immer vor Ort im Einzelfall geguckt, was möglich und nötig ist, um für mehr Sicherheit zu sorgen“, so die Verkehrsexpertin der SPD-Ratsfraktion.

„Straßenverkehrs-Ordnung: Tempo 30 an Schulen und Kitas“ (Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 24. Januar 2017 als pdf-Datei)

Christina Knappe: Fritz-Reuter-Straße mit Tempo 30

Christina Knappe
Christina Knappe
Auf der Fritz-Reuter-Straße könnte demnächst Tempo 30 gelten. Das hat am Mittwoch (2. Dezember) der Haupt- und Finanzausschuss ermöglicht. „Anwohnerinnen und Anwohner haben immer wieder gefordert, die Geschwindigkeit zu begrenzen. Für die Verkehrssicherheit und wegen des Lärmschutzes. Ich gehe davon aus, dass die neuen Regeln mehr Sicherheit und weniger Lärm bewirken“, sagt Ratsmitglied Christina Knappe.

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Ridderstraße und Westenfelder Straße. Dieses Stück hat der Haupt- und Finanzausschuss aus dem so genannten Vorbehaltsnetz für den überörtlichen Verkehr herausgenommen. Dieser Abschnitt wird nach Beobachtungen aus der Anwohnerschaft auch häufig von getunten Autos Richtung Parkplatz Dückerweg genutzt. Ein Lärmschwerpunkt ist zudem die Kreuzung Westenfelder Straße und Fritz-Reuter-Straße. Nach dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses kann die Bezirksvertretung Wattenscheid jetzt die Geschwindigkeitsbegrenzung festlegen.

Der Beschluss konnte erst jetzt gefasst werden, weil die CDU über Sommer und Herbst noch Beratungsbedarf hatte.