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Fragen zum A-40-Ausbau / Martina Schnell: „Lärmschutz hat oberste Priorität“ / Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig beteiligen

Martina Schnell
Martina Schnell
Beim sechsspurigen Ausbau der A 40 quer durch Bochum muss der Lärmschutz an oberster Stelle stehen. Das fordert SPD-Ratsmitglied Martina Schnell. Die Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität hat dazu eine Anfrage gestellt.

„Der Ausbau steht im Bundesverkehrswegeplan. Damit soll ein Engpass beseitigt werden, was auch weniger Staus bedeuten könnte. Die Herausforderungen für die Planerinnen und Planer sind ganz ausserordentlich, und der Landesbetrieb straßen.nrw wird ungewöhnlich viel Kreativität in die technischen Lösungen und viel Aufwand in die Kommunikation mit der Öffentlichkeit stecken müssen“, erwartet Martina Schnell. Aus ihrer Sicht sollte der Lärmschutz einer der Leitgedanken bei der Planung sein. Gegen Lärm könnten kurzfristig auch Tempolimits und besserer Asphalt helfen.

Mit der Anfrage will Martina Schnell den aktuellen Sachstand ermitteln. Weitere Fragen beziehen sich unter anderem auf die Einflussmöglichkeiten der Stadtverwaltung, die Kosten und die Bürgerbeteiligung. Auch fragt die Verkehrsexpertin der SPD-Ratsfraktion nach den flankierenden städtebaulichen Vorhaben entlang der Strecke: „Der Ausbau eröffnet auch die Chance, die manchmal als trennend empfundene Wirkung der Autobahn zu verringern statt zu vertiefen“, hofft Martina Schnell.

„Sechsspuriger Ausbau der A 40 zwischen Bochum-Westend und dem Kreuz Dortmund-West“ (Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 4. April 2017 als pdf-Datei)

Freigabe nach Sanierung: Jetzt leiser fahren auf der Bessemerstraße

SPD-Ratsfraktion Bochum: Am heutigen Donnerstag (13. Oktober) hat Bezirksbürgermeisterin Gabriele Spork die Bessemerstrasse wieder freigegeben. Seit August hat die Stadt hier die Straßendecke mit "Flüsterasphalt" erneuern lassen und durchgehende Radwege angelegt. Im Bild (v.l.): Simone Gottschlich (Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität), Bezirksbürgermeisterin-Mitte Gabriele Spork, Martina Schmück-Glock (Ratsmitglied für Griesenbruch und Stahlhausen) sowie Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Bochum.
Simone Gottschlich (Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität), Bezirksbürgermeisterin-Mitte Gabriele Spork, Martina Schmück-Glock (Ratsmitglied für Griesenbruch und Stahlhausen) sowie Peter Reinirkens, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Bochum (v.l.) an der Bessemer Straße
Die Bessemerstraße ist wieder frei befahrbar. Bezirksbürgermeisterin Gabriele Spork und Uwe Seidel, Leiter des städtischen Tiefbauamts, haben die wichtige Verbindungsstraße zwischen Hattinger Straße und Alleestraße heute Mittag offiziell freigegeben. Dazu eingeladen waren auch Vertreterinnen und Vertreter des Rates und der Bezirksvertretung Bochum-Mitte.

Gabriele Spork sagte, sie hoffe, dass sie sanierte Straße für „die Anwohner zur Steigerung des Wohlbefindens beiträgt“. Denn auf der über einen Kilometer langen Strecke hat die Stadt Bochum auch „Flüsterasphalt“ verlegen und Radwege anlegen lassen. Die Bundesregierung aus SPD und CDU hat die Sanierung zu 90 Prozent aus dem Kommunalinvestitionsprogramm gefördert. Die Kosten liegen bei knapp 700.000 Euro. Die Bessemerstraße ist auch ein „Zubringer“ zum Westpark und zur Erzbahntrasse.

In einigen einigen Jahren könnte auch der Radschnellweg Ruhr (RS1) über die Bessemer Straße verlaufen. Der Regionalverband Ruhr hat die Planung des Radweges aber noch nicht abgeschlossen. Autos können weiterhin auf der Bessemerstraße abgestellt werden, zum Beispiel im Bereich der Eisenbahnbrücke mit der S-Bahnhaltestelle Ehrenfeld.

Lärmschutz: Stadt erneuert Bessemerstraße zwischen Hattinger Straße und Alleestraße

Ausbau der Bessemerstraße in Bochum
Ausbau der Bessemerstraße in Bochum: Nach dem offiziellen Spatenstich haben sich Martina Schnell (Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität), Martina Schmück-Glock (Ratsmitglied unter anderem für Griesenbruch und Stahlhausen), Reiner Rogall (Sprecher der SPD im Infrastruktur-Ausschuss) und Bezirksbürgermeisterin Mitte Gabriele Spork noch einmal für ein Foto aufgestellt.
Bezirksbürgermeisterin Gabriele Spork sagte, das sei eine „sinnvolle Geschichte“, wünschte einen zügigen Bauverlauf und griff zum Spaten. Das machten heute am frühen Nachmittag denn auch weitere Mitglieder aus der Bezirksvertretung Mitte und aus dem Rat: Symbolischer Spatenstich zum 1,1 Kilometer langen Ausbau der Bessemerstraße. Die Stadt erneuert hier in den nächsten zwei Monaten den Straßenbelag und legt Radwege an.

Ob der Radschnellweg Ruhr schließlich eines Tages über ein Stück der Bessemer Straße führen wird, das muss jetzt noch geprüft werden. So steht es in einem Antrag von SPD und Grünen, den der Rat Ende Juni beschlossen hat. Der jetzige Ausbau stehe dem Radschnellweg jedenfalls nicht entgegen, heißt es aus dem städtischen Tiefbauamt.

Zunächst geht es jedoch darum, die Anwohnerinnen und Anwohner besser vor Verkehrslärm zu schützen. Darum baut die Stadt „Flüsterasphalt“ ein. Die Verwaltung schätzt die Kosten auf 700.000 Euro. 90 Prozent davon zahlt der Bund aus Mitteln nach dem Gesetz zur Förderung kommunaler Investitionen. Aus diesen Mitteln werden auch Abschnitte unter anderem der Westenfelder Straße, des Werner Hellwegs oder der Wasserstraße erneuert. Rund zwei Mio. Euro fließen zudem in stromsparende Straßenbeleuchtung.

Radschnellweg Ruhr (Antrag zur Sitzung des Rates am 30. Juni 2016)