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Ausbau Engelsburger Straße / Peter Herzog: „Umleitungen noch mal überprüfen“

In Eppendorf kündigt sich eine neue Baustelle an. Ratsmitglied Peter Herzog spricht sich dafür aus, die vorgeschlagenen Umleitungen noch einmal zu überprüfen. „Seit Jahren baut die Stadt jetzt in Eppendorf. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen sehr geduldig die langen Umwege in Kauf. Wenn jetzt die Engelsburger Straße erneuert und verbreitert werden soll, dann ist das ja erst mal eine gute Nachricht. Weniger gut ist der Plan, in der Bauzeit die Fahrbahn nur noch aus Richtung Engelsburg nach Eppendorf offen zu halten“, erklärt Peter Herzog.

Peter Herzog fordert deshalb die Stadt auf, alle Varianten für einen Verkehr in beide Richtungen während der Bauzeit zu überprüfen. Baustellen-Ampeln oder kürzere Bauabschnitte wären vorstellbar. „Was ist mit den Bussen, die weiter lange Umwege fahren müssen? Gibt es Alternativen? Macht ein Schulbus von der Grundschule Ruhrstraße nach Engelsburg Sinn? Kann mit der Erneuerung auf der östlichen Seite begonnen werden, damit Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer den bestehenden Gehweg gemeinsam in beide Richtungen benutzen können, auch um Ampelphasen zu verkürzen?“, fordert Peter Herzog eine bessere Grundlage für eine Entscheidung ein. Dabei müssten auch die Kosten der jeweiligen Varianten und die Auswirkungen auf die Bauzeiten eine Rolle spielen, macht das Eppendorfer Ratsmitglied deutlich.

Peter Herzog
Peter Herzog

Engelsburger Straße: Ausbau / Abwicklung der Baustellen / Umleitungen (Anfrage der SPD-Fraktion im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität am 30. Mai 2017 als pdf-Datei)

Rathenaustraße / SPD lässt Verkehrssituation noch einmal prüfen

Die SPD-Ratsfraktion lässt die Situation speziell für Fußgängerinnen und Fußgänger auf der Rathenaustraße aktuell noch einmal überprüfen. Darauf weist Ratsmitglied Burkart Jentsch hin. „Die Straße ist relativ eng und nicht besonders gut ausgebaut. Poller sollen die Bereiche für Fußgängerinnen und Fußgänger schützen, werden aber offenbar öfter mal herausgenommen oder umgefahren. Deshalb wollen wir uns die Straße noch einmal genau anschauen. Bordsteine wären vielleicht eine Lösung, oder es lassen sich vielleicht Teile der Rathenaustraße abbinden. Kleine, kreative Lösungen sind gefragt“, so Jentsch, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität.

Das Eppendorfer Ratsmitglied Peter Herzog erhofft sich von der Anfrage im Infrastruktur-Ausschuss ein paar neue Ideen. Demnach seien offenbar einige Neubauten an der Rathenaustraße geplant. „Vielleicht eröffnet das Möglichkeiten, den Bereich über die Erschließung zumindest schon mal ansatzweise neu zu ordnen“, hofft der Sozialdemokrat. Die Rathenaustraße war bereits mehrfach Thema in Ausschüssen und Bezirksvertretungen. In der Folge konnten auch immer wieder kleinere Verbesserungen erzielt werden.

Anfrage „Rathenaustraße: Schutz für Fußgängerinnen und Fußgänger“ zur Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 4. April 2017 als pdf-Datei)

Hallenfreibad Höntrop / Dieter Fleskes: SPD-Ratsfraktion spricht sich für Neubau aus

Die SPD-Ratsfraktion spricht sich dafür aus, das marode Hallenbad im Höntroper Südpark abzureißen und an gleicher Stelle neu zu bauen. Das hat die SPD-Fraktion bei ihrer Klausurtagung am gestrigen Montag (20. März) beschlossen. Diese Variante soll jetzt von der Stadtverwaltung genau untersucht werden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dieter Fleskes begründet das vor allem mit der Bedeutung des Bades für die Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger, die Sportvereine und die Schulen. Auch die absehbar hohen Kosten für die Sanierung spielen eine wichtige Rolle. Sie waren zuletzt durch den Brandschaden und das kaputte Dach noch weiter angestiegen.

„In Wattenscheid muss es ein Hallenbad geben. Der Bedarf ist unbestritten. Wenn die Stadt jetzt investiert, dann ist es vernünftig, bürgerfreundlich, gut für Vereine und Schulen und auf lange Sicht attraktiver, ein neues modernes Schwimmbad zu bauen. Das wird dann auch den heutigen Ansprüchen gerecht“, betont Fleskes. Damit meint Dieter Fleskes neben dem Schwimmbereich auch die sanitären Anlagen und die Umkleiden, den Eingang und die technischen Anlagen. Moderne Anlagen sind wesentlich sparsamer mit Energie und Wasser, so seine Erwartung.

Im Betriebsausschuss hatte die Verwaltung berichtet, dass allein ein neues Dach zwischen zwei und drei Mio. Euro erfordert. „Für das Schwimmbad wäre aber nichts gewonnen, wenn nur der alte Zustand wieder hergestellt wird“, stellt der sportpolitische Sprecher der SPD Peter Herzog fest.

Seit dem Haushaltssicherungskonzept habe es Bürgerversammlungen, Gutachten und alle möglichen Varianten gegeben. Zuletzt ist noch die Idee verworfen worden, eine neue Schwimmhalle auf dem Gelände des Wellenfreibads Südfeldmark zu bauen. Dort reiche der Platz offenbar nicht aus. „Damit sind die Argumente ausgetauscht. Es muss entschieden werden, wie es weitergehen soll. Damit gibt es auch Klarheit für die geplante Bäder-GmbH“, fügt Peter Herzog hinzu.