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Schulzentrum Gerthe / Erste Pläne

Die Stadt wird das Schulzentrum Gerthe in den kommenden Jahren grundlegend erneuern. Der Rat hat aus dem Programm Gute Schule 2020 dafür 15 Mio. Euro eingesetzt. Damit kann der erste Bauabschnitt finanziert werden. Die Gesamtkosten dürften etwa drei Mal so hoch sein, hat die Stadtverwaltung geschätzt.

„Allein diese zunächst sehr überschlägige Schätzung deutet schon an, dass wir hier über ein großes Projekt reden. Es wird mehrere Jahre dauern. Deshalb ist es wichtig, die Schulgemeinden von Anfang einzubeziehen und ins Gespräch zu kommen. Das muss über die gesamte Planungs- und Bauzeit aufrechterhalten werden. Nur dann können Probleme, mit denen in der aktiven Bauphase gerechnet werden muss, in Ruhe und gegenseitigem Vertrauen und mit dem nötigen Verständnis für das Machbare besprochen werden“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Bildung Ernst Steinbach. Das sei auch deshalb wichtig, weil die Schulen nicht ausgelagert werden möchten, sondern während der Bauphase vor Ort bleiben wollen.

Inzwischen hat die Stadt sich einen ersten Zeitplan überlegt. Es geht um Raumprogramme oder auch um den Architektenwettbewerb. Der Vorsitzende des Schulausschusses Ernst Steinbach hat die Schulgemeinden, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger für Dienstag (13. Juni) von 15 bis 17 Uhr in die Aula des Schulzentrums Gerthe zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Stadt vergibt Quartiersmanagement / Gaby Schäfer: „So bald wie möglich starten“

Gabriela Schäfer
Gabriela Schäfer
Das Quartiersmanagement Rosenberg kann nun starten. Die Stadt hat den Auftrag dafür inzwischen vergeben, wie die Verwaltung am gestrigen Dienstag (24. Januar) im Ausschuss für Soziales und Gesundheit bekannt gab. Das Quartiersmanagement ist zunächst befristet bis Ende 2018.

„Nach Auffassung der SPD wird es darum gehen für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein, als Anlaufstelle, die sich kümmert und Probleme löst. Sind die Spielplätze in Ordnung? Braucht es andere Angebote für Jugendliche? Auf unserer Liste steht auch immer noch das Wartehäuschen an der Bushaltestelle Rosenbergstraße. Es gibt also viel zu tun, und das Quartiersmanagement sollte jetzt so bald wie möglich starten“, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Gaby Schäfer. Eine weitere Aufgabe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird sein, den Flüchtlingen in der Unterkunft am Nordbad zu helfen, sich in der deutschen Gesellschaft zurechtzufinden und sich hier einzufügen. Dazu gehört dann auch zu vermitteln, wenn es mal knirschen sollte.

Das Land hatte im April 2016 knapp 242.000 Euro bewilligt. Mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Stadt stehen damit knapp 269.000 Euro für das Quartiersmanagement bereit. Die SPD-geführte Landesregierung hatte insgesamt 1,1 Mio. Euro aus dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen Geld zur Integration von Flüchtlingen“ zugesichert. Neben dem Quartiersmanagement Rosenberg gibt es auch 740.000 Euro für das Bürgerhaus Hamme und 135.000 Euro für das Quartiersmanagement Hamme/Hofstede.

„Gute Schule 2020“ / Jonathan Ströttchen: Programm jetzt zügig ausarbeiten / Sanierungsbedarf bekannt

Jonathan Ströttchen ist Mitglied der SPD-Ratsfraktion Bochum und Sprecher der SPD im Ausschuss für Schule und Bildung (c) SPD-Ratsfraktion Bochum, 2016
Jonathan Ströttchen ist Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Sprecher der SPD im Ausschuss für Schule und Bildung
Die SPD-Ratsfraktion geht davon aus, dass die Stadt das 49 Mio. Euro schwere Programm „Gute Schule 2020“ relativ schnell vorlegen wird. Das sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Jonathan Ströttchen. „Ganz oben auf der Liste steht zum Beispiel das Schulzentrum Gerthe. Auch das Bochumer Programm für die naturwissenschaftlichen Räume könnte neuen Schwung kriegen. Die SPD-Fraktion hat regelmäßig in Sachen Sanierungsbedarf an Schulen nachgehakt. Nicht zuletzt deshalb ist jetzt sehr genau bekannt, was an welcher Schule saniert werden muss“, so Ströttchen.

Die Landesregierung hatte Ende vergangener Woche angekündigt, Bochum von 2017 bis 2020 jeweils 12.261.108 Euro, zusammen rund 49 Mio. Euro, zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Stadt Schulen samt Turnhallen sanieren, modernisieren und ausbauen. „Dabei finde ich es besonders gut, dass Bochum mit dem Programm auch stark in digitale Technik investieren kann“, sagt Jonathan Ströttchen.

Die Landesregierung hat erklärt, sie wolle jetzt die genauen Förderbedingungen ausarbeiten und damit rechtzeitig zum Programmstart am 1. Januar 2017 fertig sein. „Deshalb wollen wir hier in Bochum damit beginnen, die Prioritätenlisten für einzelne Schulen, die naturwissenschaftlichen Räume oder auch die sanitären Anlagen vorzubereiten“, so Jonathan Ströttchen. So hatte es auch der Ausschuss für Schule und Bildung im September beschlossen. Die Stadt kann „Gute Schule 2020“ voraussichtlich mit anderen Programmen kombinieren. Die SPD-Fraktion wolle so mit städtischem Geld, mit Bundes- und Landesmitteln eine Gesamtstrategie entwickeln und umsetzen, erläutert Ströttchen.

Gute Schule 2020 (Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 13. September 2016)