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Für Fortschritte beim Wohnungsbau / Dieter Fleskes: „Mit Planung am Wilhelm-Leithe-Weg anfangen“

Ratsmitglied Dieter Fleskes
Dieter Fleskes
Die SPD spricht sich dafür aus, am Wilhelm-Leithe-Weg Wohnungen zu bauen. Das unterstreicht der Sprecher der SPD im Ausschuss für Planung und Grundstücke Dieter Fleskes. „Wattenscheid braucht dringend die Entwicklungsperspektiven am Bahnhof, für die Schulen, den Einzelhandel. Zusammen mit der Sozialen Stadt macht das Sinn“, betont der Planungsexperte der SPD-Fraktion. Die SPD setze in ihrer Wohnungspolitik auf Neubau und Quartiersentwicklung. Der laufende Stadtumbau könnte die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger mitorganisieren.

Konkret schlägt die Stadtverwaltung in einer aktuellen Vorlage für Bezirksvertretung und Ausschüsse vor, jetzt einen Grundsatzbeschluss zur Baulandentwicklung zu fassen. Im Regionalen Flächennutzungsplan sind die Areale bereits einsortiert. Auf der Südseite des Wilhelm-Leithe-Wegs käme vor allem Wohnen in Betracht, nördlich davon Wohnen und Gewerbe. Zur Fritz-Reuter-Straße hin befinden sich bereits heute schon Firmen. Bei der Entwicklung der Flächen will die Stadt mit der Landestochter NRW.Urban zusammenarbeiten. „Die Bedingungen dafür werden wir uns ganz genau anschauen müssen“, sagt Dieter Fleskes. Zusammen machen die Flächen gut 20 Hektar aus.

Ratsmitglied Burkart Jentsch strebt bei einer möglichen Bebauung vor allem eine gute Mischung an. Einen Schwerpunkt legt der Sozialdemokrat auf Wohnungen für Familien und Normalverdiener und -verdienerinnen. Burkart Jentsch, der auch Mitglied im Planungsausschuss ist, sieht dafür erheblichen Bedarf. Auch einige öffentlich geförderte \Wohnungen wären denkbar.

„Ein guter Rahmenplan wird die Bedürfnisse der heutigen und künftigen Anwohnerinnen und Anwohner nach Grünflächen von Anfang an beachten. Die SPD legt ausserdem schon bei der Planung einen Schwerpunkt auf den Schutz vor Überflutungen zum Beispiel bei Starkregen, vielleicht passt dazu ein Wasserlauf“, sagt Burkart Jentsch mit Blick auf den Wattenscheider Bach. All diese Punkte müssten jedoch erst in dem Rahmenplan und dann in den Bebauungsplänen geklärt werden, sagt Burkart Jentsch.

Beschlussvorlage der Verwaltung als pdf-Datei: Grundsatzbeschluss zur Baulandentwicklung in Bochum-Wattenscheid im Bereich Westenfeld (Wilhelm-Leithe-Weg / Ridderstraße)

Christina Knappe: Fritz-Reuter-Straße mit Tempo 30

Christina Knappe
Christina Knappe
Auf der Fritz-Reuter-Straße könnte demnächst Tempo 30 gelten. Das hat am Mittwoch (2. Dezember) der Haupt- und Finanzausschuss ermöglicht. „Anwohnerinnen und Anwohner haben immer wieder gefordert, die Geschwindigkeit zu begrenzen. Für die Verkehrssicherheit und wegen des Lärmschutzes. Ich gehe davon aus, dass die neuen Regeln mehr Sicherheit und weniger Lärm bewirken“, sagt Ratsmitglied Christina Knappe.

Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Ridderstraße und Westenfelder Straße. Dieses Stück hat der Haupt- und Finanzausschuss aus dem so genannten Vorbehaltsnetz für den überörtlichen Verkehr herausgenommen. Dieser Abschnitt wird nach Beobachtungen aus der Anwohnerschaft auch häufig von getunten Autos Richtung Parkplatz Dückerweg genutzt. Ein Lärmschwerpunkt ist zudem die Kreuzung Westenfelder Straße und Fritz-Reuter-Straße. Nach dem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses kann die Bezirksvertretung Wattenscheid jetzt die Geschwindigkeitsbegrenzung festlegen.

Der Beschluss konnte erst jetzt gefasst werden, weil die CDU über Sommer und Herbst noch Beratungsbedarf hatte.

Knappe: Für Verkehrssicherheit zwischen Dückerweg und Ridderstraße sorgen

Ratsmitglied Christina Knappe
Ratsmitglied Christina Knappe
Schrottimmobilien, nächtliche Autotreffs, zu schnelles Fahren, dazu aktuell Baustellen und Umleitungen: Zwischen Dückerweg und Ridderstraße muss einiges passieren, so Ratsmitglied Christina Knappe. Mit einer Reihe von Anfragen will Knappe jetzt für geordnete Verhältnisse sorgen.

Wie es aussieht, ist der Bereich an der A-40-Ausfahrt Dückerweg wieder für eine bestimmte Szene von Rasern als Treffpunkt interessant. Lärmbelästigungen und Müll sind die Folge. Gezielte Geschwindigkeitskontrollen und Durchfahrtsbeschränkungen könnten helfen, den Platz für diese Szene unattraktiver zu machen, findet Christina Knappe. Dazu müsste eventuell auch die Fritz-Reuter-Straße aus dem so genanten Vorbehaltsnetz herausgenommen werden, um Tempo 30 zu ermöglichen.

Zusätzliche Ampeln könnten ebenfalls erforderlich werden. Die Zebrastreifen müssten an einigen Straßen dringend erneuert werden, so an der Westenfelder Straße und der Lohackerstraße.

Ein Ärgernis und unter Umständen sogar eine Gefahr ist zudem die Schrottimmobilie an der Westenfelder Straße / Ecke Fritz-Reuter-Straße. Sie steht seit etwa zehn Jahren leer, Fensterscheiben sind eingeschlagen und offenbar hat es auch bereits Brände gegeben. Knappe fordert die Verwaltung auf, sich der Schrottimmobilie anzunehmen. Die Stadt sollte ihre rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, auch wenn das Instrumentarium ziemlich klein ist.