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Städtetags-Vize Maly setzt Akzente bei der Sozialpolitik

Der Vizepräsident des Deutschen Städtetages, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, setzte bei der 39. Hauptversammlung unter anderem sozialpolitische Akzente: „Öffentlich geförderte Beschäftigung hilft Menschen, die auch in wirtschaftlich guten Zeiten objektiv keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Viele Menschen werden außerdem künftig stärker Unterstützung brauchen, um ihren Alltag auch in zunehmendem Alter zu bewältigen. Auch hierauf muss die Sozialpolitik Antworten geben“, wird Maly in einer Mitteilung des Städtetages zitiert. An der Hauptversammlung in Nürnberg nahmen in dieser Woche auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bochumer Rat teil.

SPD-Ratsfraktion Bochum: Der Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Dr. Peter Reinirkens (l.) sowie die Ratsmitglieder Christina Knappe (2.v.l.), Silvia Wilske (3.v.l.), Rainer Schug (r.) und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages vom 30. Mai bis 1. Juni 2017  in Nürnberg.
Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Dr. Peter Reinirkens (l.) sowie die Ratsmitglieder Christina Knappe (2.v.l.), Silvia Wilske (3.v.l.), Rainer Schug (r.) und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 in Nürnberg.

Schulzentrum Gerthe / Erste Pläne

Die Stadt wird das Schulzentrum Gerthe in den kommenden Jahren grundlegend erneuern. Der Rat hat aus dem Programm Gute Schule 2020 dafür 15 Mio. Euro eingesetzt. Damit kann der erste Bauabschnitt finanziert werden. Die Gesamtkosten dürften etwa drei Mal so hoch sein, hat die Stadtverwaltung geschätzt.

„Allein diese zunächst sehr überschlägige Schätzung deutet schon an, dass wir hier über ein großes Projekt reden. Es wird mehrere Jahre dauern. Deshalb ist es wichtig, die Schulgemeinden von Anfang einzubeziehen und ins Gespräch zu kommen. Das muss über die gesamte Planungs- und Bauzeit aufrechterhalten werden. Nur dann können Probleme, mit denen in der aktiven Bauphase gerechnet werden muss, in Ruhe und gegenseitigem Vertrauen und mit dem nötigen Verständnis für das Machbare besprochen werden“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Bildung Ernst Steinbach. Das sei auch deshalb wichtig, weil die Schulen nicht ausgelagert werden möchten, sondern während der Bauphase vor Ort bleiben wollen.

Inzwischen hat die Stadt sich einen ersten Zeitplan überlegt. Es geht um Raumprogramme oder auch um den Architektenwettbewerb. Der Vorsitzende des Schulausschusses Ernst Steinbach hat die Schulgemeinden, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger für Dienstag (13. Juni) von 15 bis 17 Uhr in die Aula des Schulzentrums Gerthe zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.